Teufelskreise durchbrechen

Preisträger aus Großbritannien, Deutschland, Nigeria und Weißrussland

Preisträger und -trägerinnen des Bremer Friedenspreises 20015

Die britische Quäkerin Roswitha Jarman und die Deutsche Barbara Gladysch setzten sich für traumatisierte Kinder aus Tschetschenien ein. Imam Muhammad Ashafa und Pastor James Wuye vom Interfaith Mediation Center aus Nigeria, früher selbst Todfeinde, ermöglichen jetzt Versöhnung zwischen Muslimen und Christen. Der Atomphysiker Prof. Wassilij Nesterenko aus Minsk, klärt die weißrussische Bevölkerung über die Gefahren der Folgen von Tschernobyl auf – und nimmt dafür hohe politische Repression in Kauf.

Friedenspreisträger 2005


Roswitha Jarman besitzt einen tiefen Glauben an das Heilmachende, das Göttliche in uns, wodurch sie einen Weg in der Friedensarbeit weist, uns als Teil eines Ganzen zu verstehen, das jedem Menschen, jedem Geschöpf Würde verleiht. Ihr Lebensweg macht Mut, an die Kraft...Weiterlesen

In einer Wüste aus Geröll, Ruinen, versteckten Minen, aber auch einer Wüste aus Beziehungslosigkeiten, der traurigsten Einsamkeit und der lautlosen Schreie gründet Barbara Gladysch mit ihrem englischen Freund Chris Hunter und tschetschenischen Freunden das erste...Weiterlesen

Bürgerrechtsorganisationen verhindern terroristische Aktivitäten in Nigeria effektiver als Sicherheitskräfte. So lautet das Fazit von Imam Muhammad Ashafa und seinem Mitkämpfer Pastor James Wuye, den Mitbegründern des „Interfaith Mediation Centre" im nigerianischen...Weiterlesen

Unermüdlich hatte Prof. Nesterenko die Folgen der Katastrophe von Tschernobyl öffentlich gemacht. Gegen die staatliche Politik bezog er die Menschen vor Ort ein, machte ihnen seine Untersuchungen zugänglich und unterstützte sie im Kampf gegen die Strahlenbelastung.Weiterlesen

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