Reuven Moskovitz verstorben

Reuven Moskovitz war Zeit seines Lebens ein unermüdlicher Aktivist für Frieden und Gerechtigkeit in Israel und Palästina. Er ist am 5. August in Israel verstorben und wurde am Sonntag, 6. August im Friedensdorf Neve Shalom / Wahat Salam beigesetzt.

Die Regierungspolitik Israels ließ Reufen Moskovitz manchmal fast verzweifeln und dennoch sagte er am Ende jeden Gespräches: wir geben nicht auf und kämpfen weiter. Trotz seiner Erfahrungen im Holocaust hat er sich zu seiner Liebe zu Deutschland  bekannt. Er schrieb und stritt für einen Weg des Friedens für Palästina und Israel und suchte dafür auch stets MitstreiterInnen in Deutschland.
2001 wurde Moskovitz mit dem „Mount Zion Award“ und 2003 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Er erhielt 2011 den Amos-Preis.

Er hat das Buch „Der lange Weg zum Frieden. Deutschland – Israel – Palästina. Episoden aus dem Leben eines Friedensabenteurers“ veröffentlicht.

Reuven war auch uns Bremern gut bekannt: mehrfach warb er in Schulen und in öffentlichen Veranstaltungen für seine Vision vom gerechten Frieden in Nahost! 2017 war er auf der Auswahlliste des Internationalen Bremer Friedenspreises.

Seine Philosophie soll uns in unserer schwelle-Arbeit inspirieren und begleiten!

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