Begegnungen ermöglichen und Schweigen durchbrechen

Projektarbeit in Israel und Palästina

Die derzeitige Konfliktlage im Nahen Osten ist bestimmt durch ein tiefgehendes Macht­ungleichgewicht sowie Misstrauen zwischen den beiden Regierungen und zwischen den Gesellschaften in Israel und Palästina. Die Situation ist gekennzeichnet durch Eskalation von Gewalt auf beiden Seiten, die einander sowohl bedingt wie auch hervorruft. Beide Gesellschaften meinen einander gut zu kennen und misstrauen sich gerade deswe­gen.

Frustration und Depression, Aggression und Angst sind fast allgegenwärtig und lähmen die lokal vorhandenen Friedenspotentiale. Die unüberwindbare Mauer und die unzähligen Checkpoints, die das Land zerschneiden und Begegnungen verhindern, die vielen Toten des jüngsten Krieges im Gazastreifen und das Erstarken radikaler Kräfte in Israel und Palästina, erfordern politische Signale und Hilfe von außen.

Die Stiftung die schwelle sieht sich auch aufgrund der deutschen Geschichte in der Verantwortung, gewaltfreie und friedens­för­dernde Kräfte in Israel und Palästina zu unter­stützen sowie Begegnungen und ‚Cross­border’-Dialoge mit engagierten Menschen aus Deutschland, Israel und Palästina zu ermöglichen. Sie wird von Friedensorganisationen auf beiden Seiten als vertrauenswürdig empfunden. Sie ist deshalb ein guter Partner in Prozessen der Verständigungsarbeit.

Projektpartner im Nahen Osten


Die israelische Organisation "Breaking the Silence", gegründet von ehemaligen Soldatinnen und Soldaten, spricht die Wunden an, die die Besetzung der palästinensischen Gebiete bei den jungen Soldatinnen und Soldaten verursacht.Weiterlesen

Spenden

Unterstützen Sie
die Arbeit der schwelle
mit Ihrer Spende!