Veranstaltung am Montag, 17. August 2026, 18 Uhr
im Theater im Volkshaus | Hans-Böckler-Straße 9, Bremen
mit:
Kate Sposab, Bildungswissenschaftlerin im Exil und belarusische Aktivistin, lebt seit 2021 in Bremen.
Siarhei Paulavitski, freier Übersetzer, war von 2024 bis 2025 aus politischen Gründen in Haft und lebt seit Anfang 2026 in Dortmund.
Moderation: Dr. Ulrike Huhn und Andreas Rheinländer
Wie geht es den Menschen, die sich 2020 an den Massenprotesten beteiligt haben, heute? Welche Perspektiven sehen sie für Belarus?
Sechs Jahre nach den historischen Massenprotesten gegen die gefälschte Präsidentschaftswahl in Belarus leben viele der damaligen Aktivistinnen und Aktivisten im Exil, andere waren und sind politischer Verfolgung und Haft ausgesetzt. Die Hoffnung auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist zwar nicht sehr groß, besteht jedoch weiter.
An diesem Gesprächsabend berichten zwei Menschen aus Belarus von ihren persönlichen Erfahrungen, den Folgen der Repressionen und ihrem Leben in Deutschland. Sie sprechen über die Situation politischer Gefangener, die belarusische Diaspora und die Frage, welche Perspektiven sie für die Zukunft ihres Landes sehen.
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung und der Stiftung die schwelle
Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden werden erbeten.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Das Plakat für die veranstaltung können Sie hier herunterladen Plakat
