Geo-Caching mit dem Rosenak-Haus

Bremer Jugendliche und junge Erwachsene haben von April bis August des Jahres 2010 mit Unterstützung des Rosenak-Hauses und der Stiftung die schwelle durch die Methode des Geocaching, die verborgene Geschichte der Juden in Bremen innovativ und nachhaltig im Stadtgebiet kenntlich und anderen zugänglich gemacht.

Geocaching ist eine neu aufkommende weltweite Bewegung, bei der mit GPS-Geräten nach Verstecken (Caches) gesucht wird, die an einer beliebigen Koordinate auf der Erde verborgen sind. Im Bremer Innenstadtbereich liegen rund 50 Geocaches, die sich häufig mit der Bremer Handels- und Stadtgeschichte beschäftigen. Ziel des Projektes war es, die über 200-jährige jüdische Geschichte mit Hilfe von Geocaching in die Stadtgeschichte einzuschreiben. Das Projekt wurde nacheinander mit drei Schul- und Ausbildungsgruppen durchgeführt und es entstanden drei virtuelle Stadtrundgänge. Zwei Caches wurden im Stadtteil Walle erarbeitet und ein Geocache entstand in Bremens Mitte. Dieser Rundgang führt vom Hauptbahnhof über das Finanzamt und der Violenstraße zum Gedenkstein in der Dechanatstraße und schließlich zum Rosenak-Haus.