IRSH – Gleichberechtigung in Albanien

In Albanien existieren die traditionellen Beziehungs­ver­hältnisse und die traditio­nelle Gesell­schaftsstruktur auch heute noch.

Das zeigt sich für die weibliche Bevölkerung des Landes in be­schränk­tem Zugang zu Füh­rungspositionen und Beschäftigung, Bildung und Gesund­heit, gerin­gerem Ein­kom­men sowie in häuslicher Gewalt und Frau­en­handel. Gesell­schaft­liche Einstel­lun­gen, die Frau­en einen sekundären Platz zuwei­sen und diese vom öffentlichen Leben und von Ent­scheidungsfunktionen und damit auch von politi­schen Ämtern fernhalten, be­stimmen den Alltag sehr.

Die Organisation IRSH aus der nord­albanischen Stadt Shkodra hat im Umfeld der Parlamentswahlen im Juni 2009 Workshops und Trainings für junge Frauen und Männer angeboten, um junge Frauen für das politische Geschehen m Land zu interessieren und mit Jugendlichen in Albanien zur Gleich­be­rech­ti­gung von Frauen und Männern zu arbeiten.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von IRSH engagieren sich aktuell besonders auch in der Nothilfe der Überschwemmungskatastrophe vom Januar 2010.