Europäisches Netzwerk gegen Waffenhandel

„Wenn es uns gelingt ‚den Leo aus Deutschland an die Kette zu legen’ müssen wir davon ausgehen, dass er aus Spanien an Saudi-Arabien geliefert wird und ungezählte in Deutschland gefertigte Komponenten enthält, die aus Deutschland geliefert werden ohne je als Export zum Zwecke des Baus von Kriegswaffen behandelt worden zu sein.

Das macht das europäische Kampagnen Netzwerk gerade jetzt besonders wichtig! Denn die Bundesregierung verfolgt eine Politik der europäischen Harmonisierung auf Kosten der Menschenrechte.“ So kommentierte pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann das Treffen des europäischen Netzwerks ENAAT (European Network Against Arms Trade) im Juni in Berlin.

Aktivistinnen und Aktivisten gegen Waffenhandel aus ganz Europa trafen sich um gemeinsame Strategien zu diskutieren.

Diese Tagung wurde von der Stiftung die schwelle mitfinanziert.