Schluss.Punkt.Aus. Keine rechten Szeneläden

Seit Jahren versuchen rechtsextreme Akteure in vielen Städten, sich über einschlägige Szeneläden dauerhaft im öffentlichen Raum zu etablieren.

Vielerorts regt sich Protest. So auch einst im Bremer Stephaniviertel, dem Standort des ehemaligen Naziladens und Szenetreffs „Sportsfreund“. Hier sorgte bis zu dessen Geschäftssaufgabe im Sommer 2011 unter anderem die Stadtteilinitiative „Stephanikreis Ladenschluss“ für einen breiten, öffentlichen Protest. Höhe- und Schlusspunkt war eine gemeinsame Plakataktion mit über 60 Initiativen, Organisationen und Vereinen. Nun hat sie ihre Aktionsideen dokumentiert und stellt sie in einer Broschüre mit dem Titel „Schluss. Punkt.Aus.“ bundesweit anderen Initiativen zur Verfügung. Die Veröffentlichung wurde von der schwelle mitfinanziert.