Eine Woche durch Israel und Palästina

Im März machte sich eine Gruppe der Jahrgangsstufe 12 des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums zu einer Studien- und Begegnungsfahrt auf nach Israel und ins Westjordanland. Elf Schüler und Schülerinnen und zwei Lehrkräfte reisten eine Woche lang von Beit Jala bei Bethlehem über Jerusalem und Tel Aviv bis nach Nes Ammim, einem kleinen christlichen Dorf im Nordbezirk Israels.

Besonderen Eindruck hinterließ die Begegnung mit Mohammed, einem Palästinenser, der im Flüchtlingslager Deheishe in der Nähe von Bethlehem lebt. Er erzählte seine persönliche Geschichte, wie er den Konflikt zwischen Israel und Palästina täglich erlebt. Eine andere Art des Umgangs mit dem Konflikt sahen die Schüler im „Tent of Nations“ in der Nähe von Beit Jala. Die Organisation von Familie Nasser gibt arabischen Jugendlichen und Jugendlichen aus allen Ländern der Welt die Möglichkeit zur Begegnung. Interessant war es aber auch, den Konflikt im Alltag zu beobachten. Vor allem auf den zahlreich besuchten Basaren konnte man beobachten, wie die Menschen im Alltag friedlich zusammenleben und - arbeiten, unabhängig von Religion oder Nationalität. Schließlich konnte die Gruppe im Leo-Baeck-Education-Center in Haifa den Umgang mit dem Konflikt von israelischer Seite aus kennen lernen. In der Highschool können arabische und jüdische Jugendliche zusammen lernen und leben. Rückblickend haben alle Beteiligten viel gelernt und gesehen, sodass die Fahrt noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Die Stiftung die schwelle hat einen Zuschuss für die Studienfahrt gegeben.