„Russenlager“ und Zwangsarbeit

Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

Unter den Opfern von NS-Herrschaft und Zweitem Weltkrieg haben die sowjetischen Kriegsgefangenen in der öffentlichen Wahrnehmung und der deutschen Wiedergutmachungspraxis bis heute wenig oder gar keine Beachtung gefunden. Von ungefähr 5,5 Millionen Rotarmisten, Männern und Frauen, die in deutsche Gefangenschaft gerieten, starben bis zu 3,3 Millionen.

In der Ausstellung sind großformatige Portraits ehemaliger Kriegsgefangener und Zeitdokumente zu sehen. Viele der BesucherInnen zeigten sich berührt angesichts der würdevollen Porträts der Überlebenden im Kontrast zu den Fotos der ausgemergelten und hungernden Gefangenen, die von den Nazis zur zynischen Propaganda gegen „bolschewistisch-jüdische Untermenschen“ missbraucht wurden.

Die Stiftung die schwelle hat mit ermöglicht, dass die Ausstellung in Bremen gezeigt werden kann.