EINE-WELT-CAMP auf dem Jakobsberg

Afrikanischer Gottesdienst

Mit einem Gottesdienst ging das viertägige Eine-Welt-Camp im Juni 2011 auf dem Jakobsberg zu Ende. Das diesjährige Campmotto war "Pax an" und leitet sich vom lateinischen Wort "Pax" und dem chinesischen Wort "An" ab, die beide die gleiche Bedeutung haben: nämlich Friede, Versöhnung.

"Pax an" klingt zudem wie "Packe es an". Der Erzabt hofft, dass die auf dem Jakobsberg gewonnenen Erfahrungen weiter in den Alltag hinein wirken.

Seit dem 1. Juni waren 180 junge Erwachsene zusammengekommen, um zum elften Mal beim Eine-Welt-Camp auf dem Jakobsberg Orientierungen und Wege zum friedlichen Zusammenleben von Menschen zu finden. Als Workshopleiter waren einige ausländische Priester wie auch Fachreferenten aus ganz Europa beteiligt. Wie Christen in aller Welt sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen und zum Dialog der Religionen beitragen können, wurde in Theorie und mit angeleiteten Übungen in Workshops thematisiert und erprobt. Im Ausland aktive Missionare und eine Tanzgruppe aus Bosnien berichteten von ihren Schwierigkeiten und kleinen erfolgreichen Friedensschritten. Auf dem Camp sollten die jungen Erwachsenen spüren, dass sie mit ihren persönlichen Bemühungen nicht alleine sind. Die Gemeinschaft und der Austausch mit anderen sollte sie bestärken, immer wieder neu Frieden zu suchen und das auf dem Camp Erlebte im Alltag lebendig zu halten

die schwelle unterstützte bei der Tagung die Fachkräfte des Vereins gewaltfrei handeln, die mit den TeilnehmerInnen Workshops, Vorträge und Trainings zu Gewaltfreier Kommunikation, Umgang mit Konflikten oder Internationaler Friedensarbeit geleitet haben.

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