Frieden querBeet

Frieden querBeet in Tenever, Bremen
Dieses Jahr fördert die schwelle das im Rahmen ihrer Kleinprojektföderung „querBeet“ im Bremer Stadtteil Tenever. Was hat das denn mit Frieden zu tun? werden manche fragen.

Der Stadtteil Osterholz-Tenever ist eine Hochhaussiedlung am Rande von Bremen. Er ist Heimat für etwa 10.000 Menschen aus 90 Ländern. Internationalität, Kinderreichtum, Arbeitslosigkeit, Armut und das Engagement von 67 sozialen Einrichtungen und Initiativen gehören zum Erscheinungsbild dieses bunten Stadtteils. Seit den 1980er Jahren sind die meisten Häuser aufwendig saniert und einige marode Hochhäuser abgerissen worden.

QuerBeet hat sich zum Ziel gesetzt, einen Teil der durch Abriss von Hochhäusern frei gewordenen Fläche zusammen mit Menschen aus dem Stadtteil zu einem kleinen ökologischen Paradies zu machen. Es hat schon angefangen. Der Boden ist bereitet: die Vernetzung der Akteure des Vereins Treffpunkt Natur und Umwelt e.V. TUN (Biologinnen, Geologen, Landschaftsgärtnerinnen u. a.) mit dem Stadtteil läuft schon länger über die Renaturierung der Gewässer am Oyter See – auch hier zusammen mit Schülern und Menschen aus Tenever. Ein schöner Raum zum Arbeiten mit Gruppen und ein Keller zum Lagern der Geräte sowie guter Kontakt zu Concierge, der Bremer Wohnungsbaugesellschaft GEWOBA und Nachbarn ist auch schon da. Die Schulen im Stadtteil können die Zusammenarbeit kaum erwarten.

Frieden querBeet: Hilfe beim Bau der BenjesheckeViele wohlwollende Blicke ruhen auf den angefangenen Maßnahmen: einer Benjeshecke, vorbereitetem Boden, einem von einem Bauern geschenkter Haufen Mist. Besorgte Fragen, ob da denn nichts zerstört werde, sind durch viele Hilfsangebote, Nachfragen und teilnehmende Beobachtung entkräftet.

Langjährige Vernetzungsarbeit und Bewohnerbeteiligung machen diesen Boden ebenso fruchtbar wie die Gartenarbeit. Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene werden hier die Entstehung der Grundnahrungsmittel kennen lernen, einbringen, was sie können und aus anderen Ländern an Garten- und Landwirtschaft kennen und ihr Zusammenleben immer weiter voranbringen.

Friede den Straßen und Plätzen!

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