Symposium: Indigene Wissenschaft

Natalia Sarapura, Kolla-Indigene aus Argentinien und Friedenspreisträgerin der schwelle 2013, wird mit Indigenen WissenschaftlerInnen aus Brasilien und Namibia in diesem viertägigen Symposium die Spiritualität und Wissenschaft der Kolla darstellen

Seit der Ankunft der ersten Europäer in Lateinamerika mussten Indigene nicht nur um ihr Leben und ihre Kultur kämpfen, sondern auch nach Strategien suchen, um die Kontinuität ihrer Gemeinschaften und Lebensformen zu garantieren. Seit einigen Jahrzehnten erkämpfen sich Indigene ihren Platz in Gesellschaft und Wissenschaft.
Menschen verschiedener Ethnien studieren und promovieren an Universitäten und bauen eigene Bildungseinrichtungen auf. Die westlich geprägte Wissenschaft ist Teil des Kolonialisierungsprozesses, weswegen sich die Frage stellt, wie diese dekolonialisiert werden kann. Das Symposium gibt Raum für Diskussionen, wie eine dekolonialisierte Wissenschaft aussehen kann.

Donnerstag, 15. Januar 2015, 10 Uhr

Evangelische Studentengemeinde, Parkstraße 107, Bremen
Natalia Sarapura: Spiritualität und Wissenschaft der Kolla – ein ganzheitlicher Ansatz

Freitag, 16. Januar 2015, ab 10 Uhr

Evangelischen Studentengemeinde, Parkstraße 107, Bremen
Natalia Sarapura,
Yaka Shawandawa: Die indigenen Lehrer des Bundesstaates Acre in Brasilien

Samstag, 17. Januar 2015, ab 10 Uhr

Auf dem Teerhof 58, Bremen
Anna Meiser: Dekolonialisierung von Wissenschaft und indigene Wissenssysteme

Pirjo Virtanen: Decolonizing rationality

Fidi Alpers: Indigenous Khwe trackers bridge oral indigenous knowledge to provide scientifically credible technical services in protected areas

Ayla Satilmis: Entering Science – Was tut die Universität Bremen für Diversität in der Wissenschaft?

Sonntag, 18. Januar 2015, 10 bis 13 Uhr

Auf dem Teerhof 58, Bremen

Abschließende Diskussion

Fakten

Ort: Evangelische Studentengemeinde, Parkstraße 107, und Auf dem Teerhof 58, Bremen
Datum: 15. - 18.1.
Zeit: ab 10 Uhr
Veranstalter: Stiftung die schwelle, Universität Bremen