Veranstaltung: Friedenswege suchen. Impulse aus der Zentralafrikanischen Republik

Veranstaltung 16.10.: Diskussionen mit der Leitung der Nationalen Interreligiösen Friedensplattform in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) ermöglicht uns, durch den Blick über den Tellerrand die Friedensquellen, die andere nutzen, bei uns zu erkennen und zu stärken.

Angesichts der Debatten über Deutschlands Rolle in Kriegen und Rüstungsexporte sowie der Notwendigkeit eine neue europäische Friedensordnung zu diskutieren, kann das Beispiel der ZAR zum Nachdenken und zu Debatten anregen. Die Erfahrungen aus dem Land können dabei helfen, neue Perspektiven zu betrachten und andere Fragen zur nationalen Sicherheit zu stellen.

Ort: Domkapitelsaal | Domsheide 8 in Bremen
Datum: 16. Oktober 2023
Zeit: 19.00 Uhr

Kriegslogik: Der sicherheitspolitischen Diskurs in Europa wird dominiert durch das Bestreben, Sicherheit durch militärische Abschreckung und immer mehr Waffengewalt zu erzeugen. Schuldzuweisungen bei der Benennung der Kriegsursache im aktuellen Krieg Russlands gegen die Ukraine, verhindern versöhnende Diskurse.

In der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) bestimmen unmittelbares Leid und das tägliche Töten im (Partisanen-) Krieg, die Alltagserfahrungen der Menschen.

Friedenslogik: Wo Gewalt den Alltag beherrscht, braucht es Mut, um Stimmen des Friedens und der Versöhnung Gehör zu verschaffen. Menschen aus der Friedensbewegung der Zentralafrikanischen Republik, nationale Religionsführer und engagierte Glaubensgemeinschaften deeskalieren seit vielen Jahren erfolgreich Gewalt, durchbrechen Rache und Gegengewalt und arbeiten für Versöhnung  und neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Basierend auf dem universellen Friedensgebot, das allen Religionen innewohnt, fördert die Nationale Interreligiöse Plattform widerstandsfähige Gemeinschaften, die den Teufelskreis der Gewalt verstehen und durchbrechen. Sie widersetzen sich der gewaltlegitimierenden politischen und religiösen Manipulation und zeigen Alternativen für den politischen und gesellschaftlichen Frieden auf.

Gäste auf dem Podium:
Marie-Noelle KOYARA, Ministerin (em)
geboren 1955 in Bouar.
Marie-Noelle Koyara hat viele Jahre in internationalen Organisationen gearbeitet und war von 2013 bis 2021 Ministerin in der ZAR. Zuletzt war sie Ministerin für Verteidigung und der Restrukturierung (Demokratisierung) der Sicherheitsorgane. Sie ist Präsidentin des Nationalrates Aktive Gewaltfreiheit der ZAR.

S.E. Imam Abdoulaye OUASSELEGUE, geboren 1968 in Ndekomisso,
Imam Abdoulaye Ouasselegue ist Präsident des Nationalen Islamischen Rates der ZAR. Er ist Vorsitzender der Interreligiösen Plattform PCRC.

Rév. Pastor Clotaire SIRIBI, geboren 1969 in Bossangoa,
Pastor Clotaire Siribi ist Interimspräsident der Evangelischen Allianz der ZAR. Pastor Siribi ist seit 2012 aktiv an der Gründung und dem weiteren Wirken der Interreligiösen Plattform beteiligt.

schwelle-Partner Sicherheit neu denken

Veranstalter:
Stiftung die schwelle
www.dieschwelle.de

Afrika Netzwerk Bremen (ANB)
www.anb-bremen.de

Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz)
www.bizme.de

Bremer Entwicklungspolitisches Netzwerk (BeN)
www.ben-bremen.de

Initiative „Sicherheit neu Denken“
www.sicherheitneudenken.de

Fakten

Ort: Domkapitelsaal Domsheide 8 in Bremen
Datum: 16. Oktober
Zeit: 19.00 Uhr
Veranstalter: Stiftung die schwelle, Afrika Netzwerk, biz, BeN, Sicherheit neu denken

 

 

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