Bremen 22.4.2026: Wie aus verfeindeten Kämpfern Friedensaktivisten wurden

„Combatants for Peace“ aus Israel und Palästina stellen in Bremen gemeinsame Arbeit vor.

Israelische und palästinensische Kämpfer schwören der Gewalt ab und setzen sich gemeinsam für Frieden in Israel und Palästina ein: Was gerade in diesen Zeiten wie eine ferne Utopie klingt, ist in der Organisation „Combatants for Peace“ bereits Realität. Auf Einladung der Friedensstiftung die schwelle geben zwei ihrer Mitglieder, der Palästinenser Sael Jabreen und der Israeli Elie Avidor, in Bremen Einblicke in ihre Arbeit. Die Veranstaltung im Domkapitelsaal, Domsheide 8, beginnt am Mittwoch, 22. April, um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Die Organisation Combatants for Peace wurde von palästinensischen und israelischen ehemaligen Kämpfern gegründet, nachdem sie ihre Waffen niedergelegt und sich der Gewaltlosigkeit verschrieben haben. Sie arbeiten für ein Ende der israelischen Besatzung in den palästinensischen Gebieten und streben friedliche und gleichberechtigte Koexistenz zwischen beiden Völkern an.

Seit Oktober 2023 hat sich die Lage in Israel und Palästina erheblich verschärft. Neben der international beachteten Situation im Gazastreifen gibt es auch Westjordanland eine Zunahme von
Gewalt und Vertreibung, darunter Angriffe radikaler Siedler auf palästinensische Zivilisten, Zerstörungen von Wohnhäusern und landwirtschaftlicher Infrastruktur. Gleichzeitig prägen die Angriffe
der Hamas vom 7. Oktober 2023 und die anhaltenden Sicherheitsbedrohungen die israelische Gesellschaft. Diese Entwicklungen führen zu wachsender Polarisierung und erschweren die Arbeit
gewaltfreier Akteure auf beiden Seiten. 

Der Israeli Elie Avidor und der Palästinenser Sael Jabreen berichten von ihrem Alltag aus ihren jeweiligen gesellschaftlichen Kontexten und erläutern, warum sie sich für einen gemeinsamen,
gewaltfreien Ansatz entschieden haben. Die Veranstaltung ermöglicht es, beide Narrative kennenzulernen.

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Die Bremer Stiftung die schwelle setzt sich seit dem Jahr 1979 mit ihren Partnerorganisationen für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ein. Sie initiiert und unterstützt Projekte, die gesellschaftliche Veränderungen gewaltfrei gestalten und sich für soziale Gerechtigkeit, die Einhaltung und Verwirklichung von Menschenrechten sowie für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt einsetzen. 

 

 

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