Forschung mit Wurzeln und Weitblick
Die ATF, gegründet als Einrichtung des Fachbereichs Evangelische Theologie an der Universität Hamburg, widmet sich der systematisch-theologischen Erforschung und Weiterentwicklung der Theologie der Friedenskirchen im Kontext ökumenischer, interkultureller und interreligiöser Fragestellungen. Dabei werden historische Perspektiven der Täuferbewegung ebenso berücksichtigt wie aktuelle Herausforderungen in der Friedensethik. Interdisziplinäre Kooperationen, etwa mit der Traumaforschung, Konflikt- und Gewaltforschung, Klimaforschung, Genderforschung und dem internationalen Recht, bereichern die Arbeit der ATF.
Lehre und internationale Vernetzung
In der Lehre bietet die ATF Veranstaltungen zu Themen wie Postkolonialer Friedenstheologie, Krieg und Frieden, die Macht der Sprache, Bekennen in der Friedensfrage, palästinensischer kontextueller Theologie, Versöhnung und der Bergpredigt an. Ein besonderes Format ist das Menno-Forum, eine auch online übertragene Ringvorlesung, die sich im Sommersemester 2025 dem Thema „Eine andere Welt ist möglich?! Bewegungen, die Gesellschaften gewaltfrei verändert haben / verändern“ widmet.
International ist die ATF in ökumenischen Netzwerken aktiv, unter anderem durch Kooperationen mit dem Amsterdam Center for Religion and Peace & Justice Studies der Vrije Universiteit Amsterdam und durch Beteiligung an Studien des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).
Wir freuen uns, in der ATF ist einen bedeutenden Partner für unsere Stiftung gefunden zu haben, um die historische Tiefe gewaltfreier Positionen und ihre heutige Reflexion wahrzunehmen und zu fördern.
Ausführlicher stellen wir die Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen hier vor: Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen

